2017 war gesundheitlich kein gutes Jahr in unserer Familie. Es ist paradox, dass man Gesundheit erst dann zu schätzen weiß, wenn man sie nicht hat und vorher eher über die entsprechenden Sprüche und Weisheiten hochnäsig lächelt. In solchen Situationen merkt man dann (besonders), wie wichtig der Partner, die Familie, Freunde und all die sind, die „menschlich“ geblieben sind. Es setzt hoffentlich auch die eigenen „Prioritäen“ richtig und rückt manches, was scheinbar im Job und auch privat so wichtig ist, in die (hoffentlich) angemessenen Perspektive.

2017 ist auch ein Jahr, das einmal mehr zeigt, wie wichtig es ist, den humanistischen menschlichen und demokratischen Werten verbunden zu bleiben, und entsprechend Kante zu zeigen, wenn es nötig und angemessen ist, auch wenn es oft viel Mut und Überwindungskraft erfordert. Aber wir dürfen den Demagogen, Profiteuren, Diktatoren, Hasspredigern und Dummschwätzern jeglicher Couleur nicht das Feld überlassen. Wir haben sehr viel zu verlieren.

Und mir auch wieder klar geworden, wie wichtig Bescheidenheit, eine gewisse Demut – welch ein „altmodisches“ Wort und Verhalten -, Lebensfreude – ein sehr schöner Begriff -, Optimismus und Lachen ist. Das Leben ist viel einfacher, mit Humor (gerne auch tiefschwarz), Lachen und Schmunzeln zu ertragen. Genießen wir die schönen Momente und Tage mit Freunden und einem Lächeln im Gesicht.

Zum Abschluss möchte ich an den unvergesslichen Rudi Carrell erinenrn:

Ich danke meiner Krankenversicherung, meinem Krankenhaus in Bremen und der deutschen Pharmaindustrie dafür, dass sie mir diesen Auftritt ermöglicht haben.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesundes, lachendes, aufrechtes 2018.

 

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