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Ich habe mich vor und während dieser Saison mit Kommentaren zu meinen Fohlen zurückgehalten. Nach der zweiten 1:5-Niederlage platzt mir aber der Kragen und ich zweifele stark am Charakter der Mannschaft und an den Defensivfähigkeiten. Man kann gegen Leverkusen – die sicher stärker sind als ihr Tabellenplatz – verlieren und ausgekontert werden. Man darf aber nicht erneut dermaßen zusammenbrechen. Das ist in Dortmund passiert und nun wieder.

Die Defensive versagt regelmäßig. Der in den letzten Tagen viel gelobte Vestergaard und der teuer eingekaufte Ginter machen den Laden nicht dicht. An Wendt habe ich unterdessen auch meine Zweifel. Und die Doppelsechs schafft auch nicht die defensive Stabilität, die es braucht.

Und in der Offensive machen die Fohlen in entscheidenden Situationen nicht die Tore. Mal wieder war es Hazard, der nicht zum 2:0 einlochte. Das ist jetzt bereits einige Male in dieser Saison passiert. Ich schätze Hazard sehr und man kann es sicher nicht nur an ihm festmachen, aber Probleme müssen angesprochen werden.

Nach dem Sieg in Bremen hat sich die Mannschaft überschätzt, war gegen Leverkusen überheblich und dann charakterschwach. Und auch dem von mir durchaus geschätzten Hecking muss man einen Vorwurf machen: Den Spruch, dass man Leverkusen auf acht Punkte distanzieren wolle, hätte er sich absolut sparen können. So motiviert man nur einen Gegner. Anfängerfehler. Eberl tobt zu Recht.

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„Was wir uns in der ersten Halbzeit aufgebaut haben, reißen wir uns dann wieder ein. Deren Stürmer haben uns den Arsch aufgerissen“, tobte Max Eberl laut „Bild“.

Source: Eberl tobt: „Deren Stürmer haben uns den Arsch aufgerissen“

Nun bin ich auf die Reaktion in Hoffenheim gespannt, wo die Fohlen sicher nicht Favoriten sind.

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