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Mein Eindruck hat sich bestätigt. In der Bar „Tarbarluga“des Best Western Kronsberg am Messegelände Hannover hat uns der Ober den deutschen Grauburgunder empfohlen, der schmeckt, wie ein  Sauvignon Blanc. „Wie heisst denn der Winzer?“ Weiß ich nicht. Ich muss schauen.“ „Studier!“ Hatte ich noch nicht gehört, aber geschmeckt hat er, wirklich überraschend und bei einer Blindverkostung hätte ich daneben gelegen also ihn eher als Sauvignon Blanc eingeordnet.

ich habe jetzt meinen Eindruck von der Messe bestätigt. Der 2015er Grauburgunder von Studier ist wirklich überragend und überzeugt mich als jemanden, der sich an den Pinot Griogio’s doch etwas müde getrunken hat. Immer nussig, oft wenig komplex, dann langweilig. Dieser Grauburgunder ist anders: Er ist frisch, hat eben jenen Hauch von Zitrusfrüchten, wie man ihn klassisch vom Sauvignon Blanc kennt, dabei aber im Hintergrund etwas musktatnussige Grauburgunder-Nuancen. In der Farbe überraschend, ich glaube etwas orange im Glas zu sehen, fast wie ein Blanc de Noir. Diesen Grauburgunder werde ich auf jeden Fall nachbestellen.

Im Keller liegen jetzt diverse Weine von Studier, die ich quasi als Probierpaket bestellt habe, um mehr Weine von Studier kennen zu lernen. Der einzige Rotwein, ein Cabernet Sauvignon & Merlot trocken 2012, den ich mit bestellt habe, hat mich nicht so überzeugt. Der typische deutsche Rotwein, bei dem mir oft die Tiefe und Komplexität fehlt. Aber es gibt ja die Weissweine aus Deutschland und von Studier. Und aufgrund der 2015er Riesling-Verkostung liegen auch einige „Mundstücke“ des Pfälzer Weinguts im Keller.

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