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Seit einiger Zeit bin mutiert, vom Prosecco-Freund zum Verfechter von deutschem Sekt. Der Prosecco Frizzante di Valdobbiadene DOC DEA war lange Jahre unser Standardprickler, doch das hat sich geändert. Unser lokaler Weinhändler führt den Prosecco nicht mehr und die Flaschen vom letzten Jahrgang, den ich online bestellt habe, hat nicht mehr so toll gemundet. Vielleicht hat sich auch einfach unser Geschmack geändert.

Wir sind jetzt bei deutschem Sekt gelandet und derzeit sind der von Buhl Riesling, der Thörle Blanc de Noir und der 74 Monate in der Flasche reifende Jülg Blanc de Noir Sekt Rèserve Extra Brut ganz oben auf meiner Lieblingsliste. Gestern ist nun die Lieferung von Andres und Mugler eingetroffen, auf die ich über Heike Larssons Blog Pfalzweinproben gestossen bin. Nun warten 6 verschiedene Sektsorten, vom Riesling-Sekt über Blanc de Noir, Weissburgunder bis zu Chardonnay Auxerrois und zwei Cuvées auf Verkostung.

Den Chardonnay Auxerrois haben wir gerade ploppen lassen. Der Verschluss ist wirklich lustig, das Design der Flaschen leuchtend gelb interessant und vor allem mundet der Sekt. Ein eher runder, leicht schmelziger Sekt, leicht pikant. Der Chardonnay schlägt dabei nicht als Fruchtbombe durch und das ist auch gut so. Und auf Auxerrois stehe ich irgendwie. An den Sekt kann man sich dran gewöhnen. Auf die weiteren Sorten sind wir gespannt und die Tage gibt es ja auch genug Anlässe, mit Freuden anzustossen.

Bei deutschem Sekt befinde ich mich noch rebentypisch in der Findungsphase. Derzeit tendiere ich zu den eher kräftigeren Sorten, dem Blanc de Noir. Beim Riesling-Sekt bin ich noch nicht so ganz sicher. Der von Buhl ist sicher sehr gut, aber die Säurefrage ist noch offen. Wie viel Säure mag ich nun im Sekt … Nun gut, es gibt also Grund, weiter zu probieren.

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