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In dem Text von Markus Vahlefeld kann ich mich sehr gut wiederfinden. Vor Jahren habe ich ihn sehr gemocht und denke sehr gerne an unseren Australien-Aufenthalt 2000 zurück, wo wir Chardonnay zu Austern verschiedener Zubereitung getrunken, ja genossen haben. Unterdessen bin ich ihn über, da man oft nur die beschriebenen Holzchip-Chardonnays bekommt. Wird Zeit, ihn wieder zu entdecken:

Spätestens seit die Neue Welt (damit sind vor allem die Weinbauländer Australien und USA gemeint) massenhaft Chardonnay angebaut hat, ist die Traube etwas in Verruf geraten. Vor allem in heißen Regionen bringt der weiße Chardonnay alkoholstarke und buttrige Weine hervor, die dann in neuen Barriques oder mit Hilfe von Holzchips ausgebaut werden und so Vanille- und getoastete Eichenaromen erhalten. …

Das Gute an diesen Weinen: sie schmecken auch dem Weinanfänger und führen schnell zu einem Schwips. Der Nachteil: nach kurzer Zeit hat man sie über.

Wie jede Bewegung zu einer Gegenbewegung führt, hat sich für die Ablehnung dieser fetten und holzlastigen Chardonnays eine geflügelte Abkürzung eingebürgert: „ABC“ – Anything But Chardonnay (alles außer Chardonnay). Wer in den USA bei der Weinbestelliung in einem Restaurant ABC sagt, bekommt mit großer Wahrscheinlichkeit, einen Riesling empfohlen.

Dabei ist der Chardonnay neben dem Riesling die wohl berühmteste weiße Rebsorte. Einige der teuersten Weißweine werden aus ihr gekeltert und das bereits seit Jahrhunderten. Es war im Burgund, wo der Chardonnay auf einigen ausgewählten Grand Cru Lagen die wohl edelsten trockenen Weißweine der Welt hervorbrachte …

via Mein Advents-Tipp: WeinWichteln! | Markus Vahlefeld.

 

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