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Der „Erstvergorene“ vom Weingut Reichsrat von Buhl. © Grafik von der Webseite des Weibguts.

Nachdem ich von der letzten Lieferung meines Lieblings-Proseccos Frizzante di Valdobbiadene DOC DEA enttäucht war – im Gegensatz zu früher flacher Geschmack, kaum Frucht -, schaue ich mich gerade nach Alternativen um. Immer mehr tendiere ich zu Perlweinen, die nach klassischer Champagner-Methode hergestellt werden. Wie soll ich auch meiner Freundin Graziella widersprechen, die als Italienerin diese Art der „Zubereitung“ bevorzugt.

Über Dirk Würtz, Captain Cork, Markus Vahlefeld und andere Artikel bin ich auf den Winzersekt des Weinguts Reichsrat von Buhl in der Pfalz gestossen. Manfred Klimek schreibt darüber in „Die Welt“:

Es ist der erste deutsche Rieslingsekt, der ohne Zweifel mit wertvollen Markenchampagnern mithalten kann.

via So macht man den besten Rieslingsekt Deutschlands – DIE WELT.

Auf dem Weingut Reichsrat von Buhl hat wohl Mathieu Kaufmann, lange Jahre technischer Direktor und Kellermeister bei Bollinger, als technischer Direktor angeheuert. Er hat den 2013 Rieslingsekt brut kreiert, der in klassischer Flaschengärung hergestellt wird. Und ich kann nach der ersten Flasche nur sagen champagner’esque. Staubtrocken, feine Kohlensäure, fruchtig und der Hauch eines typischen leichter hefiger Beigeschmacks. Der Preis von 14,00 Euro ist für diese Qualität preiswert. Der „Erstvergorene“ konkurriert bei mir derzeit mit dem Thörle Blanc de Noir brut um „meine“ Krone deutschen Sekts. Rieslingsekt gegen Chardonnay und Pinot Noir:

Wenn ich deutschen Sekt trank, zog ich den aus Chardonnay, Pinot blanc und Co. definitiv vor. Dieser Riesling-Sekt jedoch ist anders.

via Das Warten hat sich gelohnt: von Buhl Riesling Sekt 2013 | Markus Vahlefeld.

Bei Gelegenheit werde ich die Sekte der Manufaktur „Andres & Mugler“ einmal gegen die beiden Favoriten antreten lassen.

 

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