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Weinkenner – insbesondere die jüngeren – rümpfen stets die Nase, wenn man ihnen die Flasche einer Winzergenossenschaft hinstellt.

Ist halt nicht schick, wenn es keinen kultigen Winzer gibt, mit dem man sich via Selfie auf Facebook wichtig machen kann. Nach dem Motto „Ich und der Star“. Deutsche Weinblogs quillen über mit solchen Wichtigtuereien. Um Genossenschaftsweine machen Weinblogger lieber einen großen Bogen. Kein Star, keine schicken Etiketten. Obwohl jeder weiß, dass es sich lohnt genauer hinzusehen.

via Ein Wein, mit dem man Eindruck schinden kann – Terlaner DOC aus Südtirol. | CaptainCork.

Jenseits der Weinbesprechung, die neugierig macht … Welche deutschen Weinblogs denn? Ich finde die Szene bis auf wenige rühmliche Ausnahmen sehr überschaubar. Oder aber mein Social Media Monitoring funktioniert nicht.

Die Frankfurter Allgemeine hat vor einiger Zeit unter dem Titel Ich war jung und brauchte das Glas einen Weintest deutscher Winzergenossenschaften veröffentlicht. Ich habe damals das Probierpaket bestellt – und es hat sich gelohnt.

Fazit: Das trinken, was schmeckt und nicht jedem Hype hinterher laufen.

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