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Ein sehr bewegender Artikel zum Abschied von „Captain“ Manfred Klimek. Und viele Aussagen kann man durchaus auch auf andere journalistische Themengebiete übertragen. Der Weg führt an Online nicht mehr vorbei. Und es gilt hier entsprechende Geschäftsmodelle zu entwickeln, statt tränenreich zu jammern. Mir waren die „Cork“’schen Beiträge stilistisch irgendwann zu sehr gleich und Masche, aber trotzdem Hochachtung.

.. , und die alles entscheidende Frage war, kann man mit einer Online Weinpublikation Geld verdienen?

Während die alte Journalisten-Welt sich mit der neuen Blogger-Garde um Anwartschaft und Legitimation duellierte, erfand eine Mannschaft um dem österreichischen Fotografen und Journalisten Manfred Klimek die Online Wein Tageszeitung „Captain Cork“.

… Captain Cork, ein Paukenschlag! Ein Meinungsmedium geprägt von Courage, Kompromisslosigkeit und dem unbedingten Willen zur Debatte. Anachronistische Weingesetze wurden gebrochen. Aus der weinseligen Narkolepsie entstand ein Leitmedium, streitbar, aber nicht zu ignorieren.

… Captain Cork verdient Geld. Was wie ein Peitschenhieb auf die Profilneurose einiger etablierter schreibender Artgenossen wirken muss, kann für die verstehende Generation eine Chance bedeuten.

Der Name Manfred Klimek steht nicht nur für einen eigenwilligen Stil und eine Lautstärke, …, sondern auch für ein Vorreiter Konzept, wie ein funktionierendes und monetär attraktives Geschäftsmodell im Netz aussehen kann, aussehen muss. …

Manfred Klimek gilt es abschließend, meinen Respekt für die vergangenen aufwühlenden, streitbaren, meinungsprägenden und spannenden Jahre zu zollen.

Er ist der Vater des modernen Weinjournalismus.

via La Gazzetta del Vino: Abschied von Manfred Klimek bei Cork oder was vom Captain übrig bleibt….

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