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Vor einigen Wochen habe ich am Flughafen Meiningers Weinwelt eingesammelt, in jeder Beziehung Hochglanzmagazin zum Thema, das – so die Webseite  – Informationen geben will, „die sie auf unprätentiöse Art und Weise zu den richtigen Weinen führen.“ Das Heft hat Tradition und entspricht meiner Vorstellung des traditionellen Weinmagazins. Bei ebrosia wurde es dann auch als Goodie-Giveaway angeboten. Passt irgendwie. Um es kurz zu machen: Mein Ding ist das Magazin nicht. Es ist eben … traditionell, oder wollte ich eher altbacken schreiben?

Captain Corks Weinbuch mit Karte, welcher Jahrgang wie gut war ...

Captain Corks Weinbuch mit Karte, welcher Jahrgang wie gut war …

Kontrastprogramm: Gestern ist das neue Weinbuch von Captain Cork inklusiver einiger empfohlener Bottles eingetroffen, das in der Weinszene derzeit Furore macht, so und so. Man mag das im Weinmeer schwimmende Schiff mit dem Alten und den Maaten mit ihrem speziellen Stil mögen oder eben nicht. Ich bin die Schreibe ja schon der Webseite gewohnt, sie amüsiert michund ich habe auch die ersten Kapitel des Buches flott gelesen: informativ und kurzweilig, finde ich. Genau so soll es sein. es ist der neue Web 2.0- oder Blogstil.

Und genau daher – aus dem Web 2.0 un aus Blogs – beziehe ich unterdessen die Mehrzahl meiner Weinempfehlungen. Die herkömmlichen Weinführer und Weinkritiker reizen mich nur in Rahmen und Parker-Punkte sind mir egal. Thomas Schulz hat mich per Twitter gefragt, welche Blogs ich denn so lese. Ich denke, man muss mindestens zwei Arten unterscheiden: Blogs, die auf Weinempfehlungen spezialisiert sind, und Blogs, die das Gesamtspektrum Wein abdecken und natürlich Mischformen. Zu letzterer gehört sicher das Blog von Dirk Würtz, selbst Weinmacher und einer, wenn nicht der prominenteste deutsche Weinblogger. Lesenswert und sehenswert seine Videobeiträge auf stern.de.

Unverzichtbarer Fundus, um guten und günstigen Wein zu finden, ist die Weintipps von Michael Liebert, den ich nun schon seit Jahren schätze und dem ich viele sehr gute Tröpfchen zu akzeptablen Preisen verdanke. Michael empfiehlt jetzt mit anderen Sommeliers auf Vipino Weine, für mich eine meine bevorzugten Einkaufsquellen. Vipino „ist eine Weinplattform der etwas anderen Art“:

Wir machen uns frei von gängigen Etiketten-Paraden, durch die man sich nur mit viel Mühe liest und plädieren für alltagsnahe Rubriken, die jeder leicht versteht: ..

Ausgewählte Sommeliers übernehmen die Beratung- und ja- ganz ähnlich den DJ’s in der Musik, helfen auch unsere Wine-Jockeys, die richtige Auswahl für jeden Genuss-Typen und jede Gelegenheit zu treffen. Jeder hat seinen Stil, seine Musikrichtung und Vorlieben.

Noch zu nennen der erwähnte Captain Cork – auch wenn manche Tipps jenseits meines Budgets liegen -, Originalverkorkt von Christoph Raffelt, der Schnutentunker, das Weinblog von Alex. Schilling und La Gazzetta del Vino. In meinem Reader befinden sich noch viele, viele weitere Blogs und Informationsquellen (auch von Lieferanten wie Delinat, Schumann oder Belvini. Aber die oben genannten sind diejenigen, mir zuerst einfallen, aber das kann sich natürlich auch ändern. Alles ist im Fluss …

Erwähnen will ich einfach noch die Pfalzweinproben von Heike Larsson. Wir haben uns nie live getroffen, aber einfach sympathisch geschrieben, so dass ich dort immer wieder gerne lese.

Und was sind Eure bevorzugten Weinblogs und Informationsquellen zum Thema leckerer Wein zu fairen Preisen?

Relevante Links zum Posting:

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