Schlagwörter

, ,


Ein Konzept, das sich gerade in den Weinbauregionen in Südfrankreich häufiger angetroffen habe und welches ich für vernünftig und auch hier praktikabel halte ist folgendes:

– Es gibt eine gute wechselnde Auswahl an Weinen im Offenausschank als “Wein der Woche bzw. des Monats.” Diese Weine stehen größtenteils auch sonst auf der regulären Karte als Flaschenweine.

– Es gibt nicht „aus jedem Dorf ‘nen Köter“, sondern man konzentriert sich auf die Weine, die auch vom Wirt, Sommelier oder Kellner erklärt werden können und die ins Konzept passen. Weniger ist mehr!

– Die Preise sind transparent kalkuliert: es gibt zum Beispiel für die einfacheren Weine einen Aufschlag von 10 €, auf die Mittelklasse von 12 € und auf die Topweine von 15€. (quasi ein Korkgeld).

– Zu jedem Flaschenwein gibt es eine Karaffe Wasser auf den Tisch.

– Es gibt idealerweise auch etwas Informationen über Wein und Winzer in der Karte: „Riesling Rheinhessen 2011 trocken 19,00 €/Fl.“ reicht nicht.

– Man kann die Flaschen auch ohne den Aufschlag / Korkgeld quasi zum Ladenpreis erwerben und mit nachhause nehmen.

via Frust à la Carte oder – wie sollte eine Weinkarte aussehen? |.

Schön wäre es, wenn sich so ein Konzept durchsetzen würde. Stattdessen werden oft Preise aufgerufen, die einfach zu teuer und so für mich nicht akzeptabel sind … Wirt will halt gerade am Wein verdienen.

Advertisements