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Die Gesänge oder Abgesänge auf die FDP und den deutschen Liberalismus sind vielfältig. Oft wird dabei über einen Kamm geschert und von ‚dem‘ Liberalismus gesprochen. Das tut Andreas Moring in seinem Beitrag auf The European nicht. Er schlüsselt verschiedene Strömungen im Liberalismus auf:

Politischer Liberalismus hat also nur dann eine Zukunft als eigenständige politische Kraft, wenn es gelingt, die Strömungen in einer Partei zusammenzuhalten und auf die drei genannten Glaubenssätze ohne Hierarchie zu einigen. Es liegt an der FDP selbst und an dem Verantwortungsbewusstsein aller ihrer Mitglieder wie auch speziell ihrer neuen (und jungen) Köpfe, ob sie diese Partei bleibt beziehungsweise wieder werden wird.

via Wie weiter mit dem Liberalismus, FDP? – The European.

Trotzdem habe ich so meine Zweifel, die Überlegungen auf die FDP zu kaprizieren. Dazu mein Kommentar, den ich zum Beitrag geschrieben habe:

Die FDP hat vor Jahren den sozialliberal-freiheitlichen Aspekt, für den Hamm-Brücher oder Baum standen, zugunsten eines plumben Wirtschaftsliberalismus für Gutverdienende aufgegeben. Neue Themen, die eigentlich liberale Kernthemen sein sollten, wie Netzfreiheit & neue Formen der Bürgerbeteiligung oder Umweltschutz & Nachhaltigkeit haben Sie aus Ignoranz, Unwissenheit oder Rücksichtnahme auf ihre Wirtschaftsklientel gar nicht aufgegriffen (zumindest nicht wahrnehmbar). Diese FDP soll das ändern? Ich habe da mehr als Zweifel.

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