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Seit einigen Monaten benutze ich Vinoteka, um meine Weine und „Verkostungen“ zu verwalten. Der primäre Grund: Die App ist für Mac, iPhone und iPad verfügbar und das ist nun einmal meine Arbeitsumgebung. Insbesondere die Mac-Version ist mit € 44,90 nicht gerade billig, aber als Apfel-Benutzer, der Trauben verwalten will, hat man ja nicht so viele Optionen. Ich habe mich zusätzlich für die Mac-Version entschieden, nachdem ich mit Vinoteka Touch Lite, der Einstiegsapp für € 3,59 angefangen habe, Um mit dem Mac synchronsieren zu können, muss man dann die „vollwertige“ App für € 6,99 iPad und iPhone erwerben.

So sieht Vinoteka auf dem Mac aus.

So sieht Vinoteka auf dem Mac aus.

Warum die Mac-Version? Die Bedienung über Tastatur ist irgendwie doch komfortabler, wenn man auch mal längere Texte schreiben will. Das Programm bietet insgesamt alles, was ich so brauche: Verwaltung meiner Flaschen mit Lagerort und Bewertung. Auch ein Food Pairing ist enthalten, das ich jedoch nicht nutze.

Neu erschienen ist ein Vinoteka Search & Scan, mit dem es theoretisch möglich sein soll, Weinetiketten abzuscannen, um über den Barcode und die entsprechende Nummer einen Wein zu identifizieren und in Vinoteka zu übernehmen. Tja, da fängt die Krux an. Mit deutschen Weinen hat die Software und die dahinter liegende Datenbank wohl noch ihre Schwierigkeiten. Verschiedene Versuche, so auch mit einem 2011er Weissburgunder von Markus Schneider, sind gescheitert. Offensichtlich will man unter www.wine-place.com – so auch die Webseite – in 2013 einen Service starten, über den man Weine finden, teilen und promoten kann. Da ist noch viel Luft nach oben. Insgesamt merkt man bei allen Produkten, dass die Software aus Amerika kommt und „nur“ eingedeutscht und nicht wirklich lokalisiert wurde. Trotzdem bin ich ganz zufrieden.

Leistungsfähiger im Finden von Weinen ist dagegen Vivino. Marie Wallace hat mich auf diese App aufmerksam gemacht. Thank you, Marie. Der Scanner identifizierte den Schneiderschen Weissburgunder und lieferte auch einige Zusatzinformationen. Das Konzept der Vivino-App, von der aus auch eine kostenpflichtige Pro-Version gibt, scheint mehr auf das Finden, Bewerten und Teilen von Weinen zu liegen, etwas, was VinotekaSoft wohl mit wine-place.com noch plant. Ich werde mir Vivino noch etwas genauer anschauen, aber aufgrund des getätigten Investments und vor allem der bereits eingegebenen Daten bei Vinoteka bleiben.

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