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Ich glaube ja immer noch, dass viele, die meisten der deutschen Verleger und Journalisten noch immer nicht verstanden haben, was das Internet, soziale Netzwerke und Blogs für den traditionellen Nachrichten- und Printjournalismus bedeuten. Da wird platt verteufelt statt konstruktiv über neue Geschäftsmodelle und Kooperation mit dem „Netz“ nachzudenken. Bei Helmut Schmidt, unserem Altbundeskanzlerdenkmal, kann ich noch akzeptieren, dass er über die 140-Zeichen-Twittermania lästert (und wohl nicht den Impact versteht). Beim Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo verstehe ich seine Ignoranz nicht.

Dieser Tage habe ich es beim Geburtstag meiner Mutter mit guten Freunden – die etwas älter sind – diskutiert: Sie lesen noch die traditionelle Tageszeitung und Lokalpresse. Ihre Söhne tun es nicht mehr … Nun kann man drauf spielen, einige Jahre noch dahin zu vegetieren oder aber ein neues Geschäftsmodell suchen, das mehr online geht, lokalen Mehrwert liefert, Zusammenhänge herstellt, Orientierung gibt, soziale Kanäle, gerade Blogs integriert. Einfach? Sicher nicht, aber unabdingbar, wenn man überleben will.

Hier eine Sammlung von Links zum Thema:

Zu nennen sind hier die Artikel von Sascha Lobo (Nachrichten sind nicht statisch, sondern im Fluss), Richard Gutjahr (Stellt den Kunden in den Mittelpunkt!), Stefan Plöchinger (Schafft Leser-Wohlfühl-Clubs!), Wolfgang Blau (Das Konstrukt Tageszeitung ist das Problem) und Dirk von Gehlen (Denkt die Tageszeitung neu!).

via Medienvielfalt selber machen – was die Zeitungskrise mit Blogs zu tun hat — Carta.

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