Glanz & Elend der Weimarer Republik & die Wahl

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Agitator

Curt Querner, Agitator, 1931, Öl auf Leinwand, 160 x 100 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: bpk / Nationalgalerie, SMB / Bernd Kuhnert

Leider eröffnet die Ausstellung GLANZ UND ELEND IN DER WEIMARER REPUBLIK. VON OTTO DIX BIS JEANNE MAMMEN erst nach der Wahl am 27. Oktober, aber jeder sollte trotz aller Problematik von Vergleichen einmal über die Parallelen von Bonn und Weimar nachdenken, so wie es Dr. Ansgar Mayer auf CARTA getan hat:

War das eine Wahl. Die Linke kommt im Reichstag auf 54 Sitze, die Rechte auf 124. Die Liberalen holen statthafte 70 Sitze. Dazwischen klebt eine „große Koalition“ mit 226 Mandaten, die sich wechselnde Mehrheiten besorgt und vier Jahre später endgültig weggespült werden wird.

Klingt ein bisschen nach 2017 unter Ausnutzung der demoskopischen Schwankungsbreite. War aber die Wahl 1928.

Wir sind nicht Weimar. Wir haben keinen Krieg hinter uns und stehen vor der Vollbeschäftigung statt vor einer tiefen Rezession. Und doch sind wir eine Demokratie ohne überzeugte Demokraten.

via Carta — Demokratie ohne überzeugte Demokraten – Carta

Klingt altmodisch, aber: Wählen ist Demokratenpflicht!

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